Podiumsdiskussion zum Thema Vorratsdatenspeicherung

Unter dem Titel “Privatsphäre 2.0? – Die Auswirkungen und Probleme
der Überwachung auf den Bürger” lädt die Leipziger Ortsgruppe des Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung am kommenden Wochenende zu einer Podiumsdiskussion.

Auszug aus der Pressemeldung:

Nachdem der Deutsche Bundestag […] trotz massiver Proteste von Bürgern, Industrie und
Expertengremien die vollständige Überwachung sämtlicher
Telekomunikationsverbindungsdaten von über 80 Millionen Bundesbürger
beschlossen hatte, reichte der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in
der Folge am 31. Dezember 2007 mit rund 30.0000 Teilnehmern die größte
Verfassungsbeschwerde in der Geschichte der Bundesrepublik
ein.

Doch auch wenn die Beschwerde in Karlsruhe noch anhängig ist, wollen wir
in der Zwischenzeit weiter die politische und inhaltliche
Auseinandersetzung mit dieser und weiteren geplanten
Überwachungsmaßnahmen fördern. Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern
die Möglichkeit bieten, einerseits ihrer Angst vor den Bedrohungen
unserer Zeit Ausdruck zu verleihen, andererseits aber auch im Hinblick
auf die Furcht vor einem immer tieferen Einblick des Staates in ihre
Privatsphäre Fragen zu stellen.

Geladen sind hochkarätige Vertreter aus Politik, dem Datenschutz und den Ermittlungsbehörden. Im Anschluss können diese vom Publikum mit Fragen gelöchert werden. Termin ist der 23. Februar 2008 von 19 – 22 Uhr. Das ganze findet hier in Leipzig am Campus Jahnallee statt und der Eintritt ist frei.

Veröffentlicht am 19.02.2008 um 08:53 Uhr
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