minimalweb.de rebooted!

Es war etwas ruhig hier in letzter Zeit und das hat auch einen Grund: Ich habe in den letzten Wochen meine Portfolio-Seite komplett überarbeitet. Und weil es sich zeitlich anbot, hab ich auch gleich noch beim heute statt findenden CSS Reboot Spring 2006 mitgemacht. Diesmal sind gut 1400 Rebooter dabei, eine Riesensache also.

Und noch eine frohe Kunde: minimalweb is running on Rails! Ist für eine reine Portfolio-Seite vielleicht etwas übertrieben, aber es war eine gute Gelegenheit, um meine Ruby-on-Rails-Kenntnisse zu vertiefen. Und eine enorme Arbeitserleichterung war es obendrein. In Windeseile hatte ich eine komplette Administrationsumgebung, inklusive Datenbank und Textile-Support aufgebaut.

Bei der Umsetzung bin ich auch im HTML/CSS-Bereich auf ein paar interessante Webdesigner-Themen gestoßen, aber dazu demnächst mehr. Sowas sollte man nicht um 3:14 Uhr zusammenhacken.

Veröffentlicht am 01.05.2006 um 01:12 Uhr
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Reboot 8.0

Reboot 8 Banner

Die Tore sind geöffnet! Die neue Seite ist da! Speaker stehen noch nicht so viele fest, aber ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, das im Auge zu behalten. Letztes Jahr war diese Veranstaltung eine wirklich tolle Sache.

reboot is a community event for the practical visionaries who are at the intersection of digital technology and change all around us…

Veröffentlicht am 12.04.2006 um 12:03 Uhr
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reboot 7 Fotos

So. Mittlerweile hab ich’s auch mal geschafft, eine Auswahl der schönsten Fotos meines reboot-Trips nach Kopenhagen ins Netz zu stellen: Zur reboot 7 Fotogalerie.

Veröffentlicht am 14.06.2005 um 18:44 Uhr
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reboot 7

Kettelhallen in Kopenhagen

Gleich vorneweg: reboot 7 war ein voller Erfolg! Die Organisation war super, alles lief wie am Schnürchen: WLAN, Essen, sogar an Mehrfachsteckdosen zwischen den Stuhlreihen wurde gedacht (ganz wichtig!). Mac-Penetration: 80%, da fühlte man sich gleich zu Hause. Wichtiger als die Stromversorgung war natürlich das Programm. Und das hatte es schon am ersten Tag wirklich in sich. Nach einem sehr kurzweiligen Opening durch Doc Searls waren vor allem die Vorträge von Wikipedia Erfinder Jimmy Wales, “How to make big things happen with small teams” von Jason Fried (37 signals) und der Vortrag über “Ruby on Rails” von David Heinemeier Hansson sehr sehenswert. Besonders Jason Fried war derart gut, dass man fast vor Glück weinen wollte. Die Krönung des Abends war allerdings Doug Engelbart, der live per iSight “The Mother of all Demos” von 1968 angekündigt hat. Großartig.

Der zweite Tag war ebenso gut wie der erste. Nach der Keynote von keinem geringeren als Cory Doctorow (Blog-Autor bei boingboing) waren meine Highlights Doug Bowman, der über den Wired News Relaunch 2002 erzählte und auch ein paar Kniffe aus seiner CSS-Trickkiste zeigte und die darauf folgende Design Master Class mit ihm und Jason Fried, in der man beide noch mit Fragen löchern konnte. Matt Webb sprach über “Fixing broken windows”, Malthe Sigurdsson über Skype und Loic Le Meur führte in die französische Blogosphäre ein (eigentlich in die europäische, aber dazu reichte die Zeit leider nicht mehr), was auch sehr interessant war. Im Vergleich zum Rest von Europa geht da nämlich ziemlich die Post ab.

Sehr interessant war auch das ganze drumherum und die Dinge, die nebenher so abliefen. Nahezu 90% hatten ihre Laptops mitgebracht und dementsprechend war auch das Informationsaufkommen über reboot im Netz. Es gab einen reboot7 IRC Channel den einige wohl 2 Tage lang nicht verlassen haben, Bilder von Vorträgen standen schon auf flickr, bevor der Speaker die Bühne verlassen hatte und es entstanden sogar kollaborative Transscriptionen von Vorträgen mit Hilfe von SubEthaEdit.

Generell kann man sagen, dass die Dänen ein sehr sympathisches Völkchen sind. Alle total sportlich und gesundheitsbewusst. Sogar bei Mc Donalds gab’s zum Kids Menü Möhren als Alternative zu Pommes. Leider sehen Vegetarier hier etwas alt aus. Auffällig an Kopenhagen war außerdem das extrem gut ausgebaute Fahrradwege-Netz. Fahrradwege sind dort so breit wie normale Autospuren und es gibt sogar ab und zu Ampeln und Rechtsabbiegerspuren nur für Fahrräder. Kein Wunder, dass hier auch wirklich jede(r) zweite mit dem Fahrrad statt dem Auto unterwegs ist. So scheint es jedenfalls. Auch sehr auffällig war, dass wirklich alle Dänen perfektes Englisch sprechen. Ich wurde sogar von einem Mädel an der Mc Donalds Kasse schief angeschaut, als ich fragte, ob sie Englisch spräche. Mag aber auch daran liegen, dass man hier sehr viel englisches Fernsehen mit dänischen Untertiteln hat.

Veröffentlicht am 13.06.2005 um 19:45 Uhr
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