Podiumsdiskussion zum Thema Vorratsdatenspeicherung

Unter dem Titel “Privatsphäre 2.0? – Die Auswirkungen und Probleme
der Überwachung auf den Bürger” lädt die Leipziger Ortsgruppe des Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung am kommenden Wochenende zu einer Podiumsdiskussion.

Auszug aus der Pressemeldung:

Nachdem der Deutsche Bundestag […] trotz massiver Proteste von Bürgern, Industrie und
Expertengremien die vollständige Überwachung sämtlicher
Telekomunikationsverbindungsdaten von über 80 Millionen Bundesbürger
beschlossen hatte, reichte der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in
der Folge am 31. Dezember 2007 mit rund 30.0000 Teilnehmern die größte
Verfassungsbeschwerde in der Geschichte der Bundesrepublik
ein.

Doch auch wenn die Beschwerde in Karlsruhe noch anhängig ist, wollen wir
in der Zwischenzeit weiter die politische und inhaltliche
Auseinandersetzung mit dieser und weiteren geplanten
Überwachungsmaßnahmen fördern. Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern
die Möglichkeit bieten, einerseits ihrer Angst vor den Bedrohungen
unserer Zeit Ausdruck zu verleihen, andererseits aber auch im Hinblick
auf die Furcht vor einem immer tieferen Einblick des Staates in ihre
Privatsphäre Fragen zu stellen.

Geladen sind hochkarätige Vertreter aus Politik, dem Datenschutz und den Ermittlungsbehörden. Im Anschluss können diese vom Publikum mit Fragen gelöchert werden. Termin ist der 23. Februar 2008 von 19 – 22 Uhr. Das ganze findet hier in Leipzig am Campus Jahnallee statt und der Eintritt ist frei.

Veröffentlicht am 19.02.2008 um 08:53 Uhr
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railsconf.de

am 03. November in Frankfurt am Main.

Veröffentlicht am 04.07.2006 um 22:04 Uhr
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Media in Transition Conference 2006

From Gutenberg to Google. 7. – 8. September in München.

via: Simon Willison

Veröffentlicht am 28.06.2006 um 04:54 Uhr
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RailsConf Nonconformity

Zur Ehre aller Nicht-Apple-User (ca. 10%) der Konferenz

Veröffentlicht am 27.06.2006 um 05:53 Uhr
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(POP UP 2006

Pop Up ist eine jährlich in Leipzig statt findende Veranstaltung rund um alternative Musik. Kern der Popup ist eine eintägige Messe, auf der sich Labels, Künstler, Magazine und Veranstalter präsentieren und austauschen können. Drumherum ranken sich allerlei Konzerte, Lesungen und Workshops. Auf die Messe zu gehen macht eigentlich mehr Sinn, wenn man ein wirkliches Ziel verfolgt und sich etwas vorbereitet hat. Wir sind daher leider etwas kopflos durch die Reihen gewandert, ohne so recht zu wissen, was wir uns anschauen sollten. Dennoch ist die Atmosphäre dort sehr angenehm und ich bewundere immer wieder mit welcher Hingabe und Liebe zum Detail kleine Labels Musik vermarkten, verpacken und präsentieren.

2nd Rec Stand auf der Popup
Blick in die Halle

Abends gings zunächst zu Lesung von Thomas Venker und Felix Klopotek im Hotel Seeblick. War ganz nett, aber nicht wirklich fesselnd, was auch an der nicht vorhandenen Inszenierung gelegen haben mag: Die Vorlesenden wurden weder durch spezielles Licht, noch durch eine genügend laute Soundanlage unterstützt, was das ganze etwas untergehen ließ. Auf der Lesung haben wir zwei Mitglieder des Organisationsteams des Auerworld Festivals kennen gelernt, auf das ich unbedingt hinweisen möchte. Das ganze findet wohl unter einer Art natürlichem Dach aus Weidenbäumen statt, sicher eine interessante Sache.

Nach der Lesung sind wir wild die Karl-Liebknecht-Straße hoch und runter, um die verschiedensten Konzerte zu besuchen. Radar im UT Connewitz, welches eine unglaublich coole Location ist.

Die Gruppe Radar live

Danach noch zu Blackmail im Volkshaus/Gartensaal. Die waren wirklich toll, bis auf ein nerviges, nie enden wollendes, achziger-Jahre Proll-Geschrammel am Ende des letzten Liedes. Für sowas bin ich mittlerweile wahrscheinlich zu alt.

Veröffentlicht am 22.05.2006 um 06:03 Uhr
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Reboot 8.0

Reboot 8 Banner

Die Tore sind geöffnet! Die neue Seite ist da! Speaker stehen noch nicht so viele fest, aber ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, das im Auge zu behalten. Letztes Jahr war diese Veranstaltung eine wirklich tolle Sache.

reboot is a community event for the practical visionaries who are at the intersection of digital technology and change all around us…

Veröffentlicht am 12.04.2006 um 12:03 Uhr
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SXSW 2006 Podcasts

Die Podcasts zum Event sind jetzt online

Veröffentlicht am 13.02.2006 um 19:21 Uhr
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3x klingeln

Am kommenden Wochenende (01. + 02.10.2005) findet in der Mainzer Neustadt zum fünften Mal diese besondere Art der Kunstausstellung statt.

3x Klingeln

Alle zwei Jahre verwandelt sich seit 1997 die Neustadt von Mainz, der größte und bunteste Mainzer Stadtteil, für ein Wochenende in eine ungewöhnliche Kunstmeile. Wohnungen, Werkstätten und Büros, Gärten, Keller und Läden werden zum temporären Ausstellungsort für dieses Mal 22 Künstlerinnen und Künstler. Unter dem Motto “…3x klingeln!” sind alle neugierigen Kunstliebhaber in die Privaträume eingeladen, um Malerei, Zeichnungen, Bildhauerei, Grafik, Objekte, Videokunst und Installationen zu erleben, natürlich bei freiem Eintritt.

Mehr unter www.dreimalklingeln.de

Veröffentlicht am 29.09.2005 um 07:36 Uhr
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reboot 7 Fotos

So. Mittlerweile hab ich’s auch mal geschafft, eine Auswahl der schönsten Fotos meines reboot-Trips nach Kopenhagen ins Netz zu stellen: Zur reboot 7 Fotogalerie.

Veröffentlicht am 14.06.2005 um 18:44 Uhr
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reboot 7

Kettelhallen in Kopenhagen

Gleich vorneweg: reboot 7 war ein voller Erfolg! Die Organisation war super, alles lief wie am Schnürchen: WLAN, Essen, sogar an Mehrfachsteckdosen zwischen den Stuhlreihen wurde gedacht (ganz wichtig!). Mac-Penetration: 80%, da fühlte man sich gleich zu Hause. Wichtiger als die Stromversorgung war natürlich das Programm. Und das hatte es schon am ersten Tag wirklich in sich. Nach einem sehr kurzweiligen Opening durch Doc Searls waren vor allem die Vorträge von Wikipedia Erfinder Jimmy Wales, “How to make big things happen with small teams” von Jason Fried (37 signals) und der Vortrag über “Ruby on Rails” von David Heinemeier Hansson sehr sehenswert. Besonders Jason Fried war derart gut, dass man fast vor Glück weinen wollte. Die Krönung des Abends war allerdings Doug Engelbart, der live per iSight “The Mother of all Demos” von 1968 angekündigt hat. Großartig.

Der zweite Tag war ebenso gut wie der erste. Nach der Keynote von keinem geringeren als Cory Doctorow (Blog-Autor bei boingboing) waren meine Highlights Doug Bowman, der über den Wired News Relaunch 2002 erzählte und auch ein paar Kniffe aus seiner CSS-Trickkiste zeigte und die darauf folgende Design Master Class mit ihm und Jason Fried, in der man beide noch mit Fragen löchern konnte. Matt Webb sprach über “Fixing broken windows”, Malthe Sigurdsson über Skype und Loic Le Meur führte in die französische Blogosphäre ein (eigentlich in die europäische, aber dazu reichte die Zeit leider nicht mehr), was auch sehr interessant war. Im Vergleich zum Rest von Europa geht da nämlich ziemlich die Post ab.

Sehr interessant war auch das ganze drumherum und die Dinge, die nebenher so abliefen. Nahezu 90% hatten ihre Laptops mitgebracht und dementsprechend war auch das Informationsaufkommen über reboot im Netz. Es gab einen reboot7 IRC Channel den einige wohl 2 Tage lang nicht verlassen haben, Bilder von Vorträgen standen schon auf flickr, bevor der Speaker die Bühne verlassen hatte und es entstanden sogar kollaborative Transscriptionen von Vorträgen mit Hilfe von SubEthaEdit.

Generell kann man sagen, dass die Dänen ein sehr sympathisches Völkchen sind. Alle total sportlich und gesundheitsbewusst. Sogar bei Mc Donalds gab’s zum Kids Menü Möhren als Alternative zu Pommes. Leider sehen Vegetarier hier etwas alt aus. Auffällig an Kopenhagen war außerdem das extrem gut ausgebaute Fahrradwege-Netz. Fahrradwege sind dort so breit wie normale Autospuren und es gibt sogar ab und zu Ampeln und Rechtsabbiegerspuren nur für Fahrräder. Kein Wunder, dass hier auch wirklich jede(r) zweite mit dem Fahrrad statt dem Auto unterwegs ist. So scheint es jedenfalls. Auch sehr auffällig war, dass wirklich alle Dänen perfektes Englisch sprechen. Ich wurde sogar von einem Mädel an der Mc Donalds Kasse schief angeschaut, als ich fragte, ob sie Englisch spräche. Mag aber auch daran liegen, dass man hier sehr viel englisches Fernsehen mit dänischen Untertiteln hat.

Veröffentlicht am 13.06.2005 um 19:45 Uhr
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