Versions Beta
Für alle, die auch weiterhin auf Subversion als Versionierungssoftware setzen, steht ab sofort die erste öffentliche Beta von Versions für OSX zum Download bereit.
Für alle, die auch weiterhin auf Subversion als Versionierungssoftware setzen, steht ab sofort die erste öffentliche Beta von Versions für OSX zum Download bereit.

Bin heute über Bento gestolpert und ziemlich begeistert. Bento ist eine Desktop-Datenbank-Anwendung von Filemaker, die speziell für Leopard entwickelt wurde. Sie bietet fantastische Möglichkeiten, Daten aller Art sehr elegant zu verwalten. In Windeseile kann man Sammlungen erzeugen, entweder komplett leer oder aus einer Vorlage mit bereits vordefinierten Feldern. Die Daten lassen sich in verschiedenen Ansichten anzeigen, als Liste oder in beliebig vielen Detail-Ansichten, die man sich selbst zusammenklicken kann. Neben gängigen Datenformaten wie Text, Dropdown, Checkbox oder Datum gibt es auch die Möglichkeit Bilder oder Filme einzufügen. Die Detailansichten sind gleichzeitig Formulare, um einzelne Datensätze zu bearbeiten. Welche Felder eine Detailansicht enthält bestimmt man selbst, die Anordnung kann per Drag & Drop angepasst werden. Über ein Menu lässt sich das Aussehen ähnlich der Themes in Keynote anpassen.


Bento arbeitet eng mit dem Adressbuch und iCal zusammen und kann Daten aus beiden Programmen anzeigen. Man kann Felder innerhalb von Bento bearbeiten und nach Belieben weitere hinzufügen (diese stehen dann nur in Bento zur Verfügung). Für kleine Unternehmen oder Freiberufler eine gute Lösung, um z.B. Kunden- oder Projektdaten zu verwalten. Bento integriert sich optisch nahtlos ins Betriebssystem und könnte durchaus auch iData heißen und Teil der iWork-Suite sein. Bento kostet als Einzellizenz 39 € und steht für Unentschlossene auch als 30-Tage-Preview-Version zum Ausprobieren bereit.
Über die Sinnhaftigkeit von Angeboten wie MacHeist und Konsorten lässt sich sicher streiten. Wer jedenfalls das letzte Bundle nicht gekauft hat, kann die schicke Bildbearbeitungs-Software Pixelmator nur heute zum halben Preis bei Macupdate kaufen.
Eigentlich eine ganz triviale Angelegenheit, aber ist irgendwer schonmal auf die Idee gekommen, die Signaturen in Apples Mail.app für E-Mail-Vorlagen zu verwenden?

5 Minuten nachdem ich diese geniale Idee hatte, ist mir aufgegangen, dass Mail 3.0 ja nun von Hause aus Mail-Vorlagen unterstützt. FRICK!!! (Signaturen-Pulldown ist aber trotzdem schneller).
Nervig, wenn man Finder-Fenster in verschiedenen Spaces öffnet und man diese dann später sucht. Lösung: Spaces-Einstellungen öffnen. Plus-Button klicken. Finder auswählen (zu finden in /System/Library/CoreServices/Finder.app). Unter Space “Alle Spaces” auswählen. Fertig.
Denn heute hat der Spuk ein Ende:
Den ganzen Tag hab ich heute das kleine blinkende Lämpchen am DSL-Router beobachtet und um 17:08 Uhr hat es aufgehört zu blinken. Hurra! Und zu allem Überfluss flatterte mir später noch die Versandbestätigung von OS X Leopard in die Inbox: Wird am oder vor dem 29.10. geliefert.
Kurzer Tipp für Nutzer des Apple Adressbuchs (hab ich grade durch Zufall entdeckt): Durch Drücken der alt-Taste werden alle Adressbuch-Gruppen gelb hinterlegt, in der sich die gerade ausgewählte Person/Firma befindet. Nett!
Apple ist ja wie bekannt gerade in Preisdumping-Laune. So haben Sie nach dem iPhone jetzt auch gleich mal Logic Pro 8 veröffentlicht, um knapp die Hälfte billiger gemacht, Soundtrack und ein paar andere Goodies mit dazu gepackt und den Namen Logic Studio verpasst.

Das neue Release bringt einige coole Features wie Samplegenaues Editieren, Quick Swipe zum einfachen Kombinieren mehrerer Takes und endlich hat man sich vom lästigen Hardware-Dongle getrennt.
GTD-Fans aufgepasst! Von den Machern von Xyle Scope kommt demnächst eine recht vielversprechend aussehende Applikation zum Verwalten von To-Dos auf uns zu.
Kein Problem mit Pathway für OS X.
Über die WWDC-Keynote wurde ja bereits ausgiebig berichtet, daher möchte ich mich auch nur einem Thema kurz widmen: Steve zeigte ja ganz stolz den neuen Finder und sprach darüber, dass man das Look and Feel der Benutzeroberfläche in Leopard vereinheitlicht hat. Keine unterschiedlichen Fenstertypen mehr, Brushed Metal ist (wie vorhergesagt) Vergangenheit. An vielen Stellen wurde daraufhin berichtet, dass Apple Abschied von der Aqua-Oberfläche nehme. Was mir diesbezüglich und auch bezüglich der vermeindlichen Vereinheitlichung der Fenster auffällt, sind die Scrollbars. Diese erscheinen auf den Screenshots der neuen Apple-Website nämlich wie eh und je im quietschigen Aqua-Look.

Nach der Veröffentlichung von iTunes 7 im letzten Herbst und der damit verbundenen Einführung der flachen und eher matt glänzenden neuen Scrollbars dachte ich eigentlich, dass dies schon ein Ausblick auf Leopard sei. Also wenn das so bleibt und iTunes da ein eigenes Süppchen kocht, kann von Vereinheitlichung der Benutzeroberfläche ja wohl kaum die Rede sein.
Seit ein paar Tagen sieht mein Desktop so aus:

Dan Benjamin erklärt (einmal mehr), wie es geht.
Neben paparazzi gibt es zur Lösung dieses Problems nun das Freeware Programm Netfixer, welches sich sogar bequem über ein Bookmarklet starten lässt.
(via: FreeMac Ware)
Templates in einem HTML-Textfeld zu bearbeiten macht keinen Spaß. Leider ist dies bei diversen Blogtools standardmäßig der Fall. Für alle TextMate User gibt es aber Abhilfe: Edit in TextMate. Dieses kleine Tool lässt sich ganz einfach über Bundles -> TextMate -> Install Edit in TextMate installieren und nistet sich fortan im Bearbeiten-Menu aller Programme ein. Befindet man sich nun z.B. in Textpattern in einem Textfeld zum Bearbeiten eines Templates (oder in einem beliebigen anderen Formularfeld), kann man über die Tastenkombi Control-Apfel-e den enthaltenen Text in einem neuen TextMate Fenster öffnen und bearbeiten. Nach Speichern und Schließen des Fensters wird der bearbeitete Text automatisch wieder in das HTML-Textfeld eingefügt.
Für alle, denen $ 29,95 für einen Browser bisher zu teuer war. Das Angebot gilt bis Ende November.
Eine wirklich interessante Art, automatisiert Playlisten zu erstellen:

Tangerine lets you easily create playlists with upbeat music, or playlists for relaxing. It does that by analyzing the BPM and beat intensity of the songs in your iTunes library.
Auch wenn es nur eine Spielerei ist, allein das schicke Aussehen des Programms ist einen Download wert.
Inspiriert durch den Artikel von Brian Fling, möchte ich gerne eine meiner eigenen Lösungen vorstellen, wie ich Mails organisiere und archiviere. Ich habe auch sehr lange nach einer funktionierenden Lösung für meine überlaufende Mailbox gesucht und nutze momentan die sehr gute Integration des Adressbuchs in OS X Mail, kombiniert mit ein paar einfachen Filterregeln:

Im Adressbuch habe ich verschiedene Gruppen angelegt, die mir helfen, meine Mails zu organisieren: Kunden, Privat, Freunde, Netzwerk, Webszene, …
Die angelegten Adressbuchgruppen kann man nun prima nutzen, um neu empfangene Mails gleich mal je nach Absender in einer bestimmten Farbe zu markieren. Das hilft ungemein beim suchen von bestimmten kürzlich empfangen Mails, aber auch später bei der Suche im Archiv. Einfach eine Filterregel anlegen, die alle Mails deren Absender in der Gruppe XY ist, in einer bestimmten Farbe markiert:

Auch hilfreich kann sein, die Adressbuchgruppen in Kombination mit Smartfoldern zu benutzen, um die E-Mails einer bestimmten Personengruppe anzuzeigen, zum Beispiel alle Kunden-E-Mails aus der vergangenen Woche.
Der Clue ist aber, eben diese Gruppen auch zum (halb-)automatischen Archivieren zu nutzen: Analog zu den Gruppen im Adressbuch habe ich in Mail gleichnamige Archivordner angelegt. Über einfache Filterregeln werden nun Mails, die älter als eine bestimmte Anzahl von Tagen sind in die entsprechenden Archivordner verschoben:

Um die Archivierung anzustoßen, muss man einfach ab und zu mal mit Apfel-A alle Mails in der Inbox auswählen und mit Apfel-Alt-L die Regeln ausführen, schon wird ein Großteil der alten Mails aus der Inbox gefegt. Die wenigen übrig gebliebenen kann man entweder löschen oder manuell irgendwohin verschieben.
Sicherlich kann man in den Archivregeln als Filterkriterium auch die E-Mail Adressen der Absender nutzen, die Adressbuchgruppen Methode hat jedoch den Vorteil, dass man nicht wild in diversen Fitlerregeln rumsuchen und -konfigurieren muss, wenn man Personen hinzufügen (oder löschen) möchte. Einfach die Person im Adressbuch per Drag & Drop der Gruppe hinzufügen (bzw. entfernen) und alle Orga- sowie Archivregeln von Mail aktualisieren sich automatisch mit.
Die Absendermethode nutze ich dennoch, z.B. für monatliche Rechnungen oder iTunes Store Belege. Die wandern automatisch in einen Archivordner. Um trotzdem schauen zu können, was da angekommen ist, hab ich einen Smartfolder eingerichtet, der mir alle ungelesenen Mails anzeigt.
Das neue Release des auf WebKit basierenden Browser sieht wirklich vielversprechend aus. Optisch ein wirklicher Augenschmaus und mit einigen gewagten aber interessanten Konzepten. So ist es z.B. möglich, die Bookmarks in einer schwarzen durchsichtigen Palette, wie man sie von iPhoto und dem WebKit Debugger her kennt, zu öffnen. Auch interessant sind die optischen Tabs, ähnlich OmniWeb, allerdings am unteren Fensterrand horizontal untergebracht.
Zwar momentan noch im frühen Beta-Stadium und vieles funktioniert noch nicht, sollte man aber unbedingt mal ein Auge drauf werfen.
I like my Mac Windows free!
Hide your Desktop. Instantly.

Nächste Woche wird uns Steve ja wahrscheinlich mit den ersten Intel-Macs beglücken. Ob man sich einen solchen Intel-Mac der ersten Generation leisten sollte ist fraglich. Ein gewisses Risiko ist sicher da. Ein wichtiges Entscheidungskriterium dürfte sein, welche der täglich verwendeten Applikationen denn schon nativ auf einem Intel-Mac laufen werden. Das kann man unter 10.4.3 (ist mir jedenfalls früher nicht aufgefallen, korrigiert mich bitte wenn ich was falsches erzähle) ganz bequem im Finder nachsehen. In der Infospalte der Spaltenansicht gibt es ganz unten einen Eintrag “Architektur”, der Auskunft gibt, ob es sich um ein reines PowerPC Programm oder ein Universal Binary handelt.
Mein Lieblings RSS-Reader zeigt jetzt Author Angaben an und kommt im schicken neuen borderless Outfit daher. Mehr Info im Entwicklerblog.

Ein sehr praktisches Tool, um die Barrierefreiheit von Webseiten zu testen ist Sim Daltonism. Das Programm besteht aus einem frei positionierbaren Fenster in dem stets der unter dem Mauszeiger befindliche Ausschnitt des Bildschirms als Duplikat angezeigt wird. Allerdings eben so, wie es ein Farbenblinder sehen würde. Über ein Dropdown-Menu kann man zwischen verschiedenen Typen von Farbenblindheit auswählen.
via: 456 Berea Street
Seit kurzem bin ich wieder passionierter BBEdit User. BBEdit ist ein toller Editor und läßt wirklich kaum Features vermissen, außer vielleicht eine Autocomplete Funktion, wie sie Editoren wie Dreamweaver, GoLive oder SKEdit schon seit langem unterstützen. In BBEdit gibt es leider keine klassische Variante davon mit automatisch ausklappendem Auswahlfeld, das kontextsensitiv die möglichen Vervollständigungen anzeigt. Es gibt allerdings eine nette kleine Funktion, mit der man sich eine eigene Codevervollständigung bauen kann: Auto-Complete Glossary.

Dabei geht man wie folgt vor:
Man kann innerhalb des Glossarys (Window > Palettes > Glossary) mehrere Sets anlegen. Zu diesem Zweck erstellt man im Ordner ~/Library/Application Support/BBEdit/Glossary/ einfach Unterordner, die die Endung der jeweiligen Sprache haben, für die sie verwendet werden sollen. Also XHTML.html für HTML Dateien und CSS.css für Stylesheets und so weiter. BBEdit wählt abhängig von der gerade geöffneten Datei dann automatisch das richtige Set aus. Glossary Items, die global verfügbar sein sollen kann man direkt im Glossary Ordner ablegen.
Nehmen wir mal an, wir wollen einen Glossary Eintrag für das Attribut class erstellen. Dazu öffnen wir eine neue Textdatei und schreiben folgende Zeile
class=”#INSERTION#”
Der Platzhalter #INSERTION# markiert die Stelle, an der nach dem Einfügen der Cursor platziert wird. Jetzt speichert man die Datei im Ordner ~/Library/Application Support/BBEdit/Glossary/XHTML.html/ unter dem Namen “class” ab. Der Name der Datei bestimmt den Begriff, den man eintippen muss, um die Codevervollständigung ausführen zu können. Das kann also ein beliebiger Begriff sein. Damit es sich wie eine echte Codevervollständigung verhält halte ich es jedoch für sinnvoll, direkt die Namen der Attribute bzw. Tags zu verwenden. Bei Tags sollte man darauf achten, das < Zeichen am Anfang wegzulassen, da dieses von der Funktion Auto-Complete Glossary leider ignoriert wird (also z.B. "input" statt "< input />”).
Im Menu Edit findet man die Funktion Auto-Complete Glossary. Diese kann dazu verwendet werden, Glossary Einträge anhand der zuletzt geschriebenen Zeichenfolge zu finden und einzufügen. Tippt man also ”cl” und führt dann Auto-Complete Glossary aus, findet BBEdit unseren zuvor angelegten Eintrag class und fügt ihn ein. Damit die Funktion auch wirklich sinnvoll nutzbar ist, sollte man ihr allerdings über Set Menu Keys ein Tastaturkürzel zuweisen (z.B. Apfel-Return).
Auch sehr nützlich ist das Zuweisen von Tastaturkürzeln zu Glossary Einträgen. So kann man zum Beispiel sehr einfach Textbereiche von Tags umschließen lassen. Als Beispiel nehmen wir mal eine normale Headline. Der Glossary Eintrag sieht wie folgt aus:
<h1>#INSERTION##SELECT#</h1>
Bei diesem Eintrag ist nun zusätzlich zum #INSERTION# Platzhalter noch der #SELECT# Platzhalter hinzugekommen. Er macht es möglich, dass man einen beliebigen Textabschnitt auswählen kann und dann über einen vorher gesetztes Tastaturzkürzel (z.B. Apfel-alt-Shift 1) als Headline taggen kann. Der ausgewählte Text wird dann an Stelle des #SELECT# Platzhalters eingefügt.
Damit ihr jetzt nicht alle wie wild HTML Tags nachtippen müsst, hab ich mal meine aktuellen Glossary Sets für XHTML und CSS zum Download in ein Disk-Image gepackt. Einfach runterladen und in den Ordner ~/Library/Application Support/BBEdit/Glossary/ kopieren.
From the Perspective of an Anthromorphized Brushed Metal User Interface Theme: [Unbedingt lesen|(http://daringfireball.net/2005/09/anthropomorphized)!
Ohne virtuelle Instrumente und Effekte sieht man als Computer-Musiker zunächst einmal ziemlich alt aus. Gute Plugins und Instrumente kosten allerdings nicht gerade wenig und bis man halbwegs vernünftig produzieren kann, ist man schnell ‘ne Menge Geld los. Das muss aber nicht sein. Es gibt auch gute, kostenlose Software da draußen, man muss nur lange genug suchen. Wie so oft bei freier Software ist natürlich ‘ne Menge Schrott dabei, daher hier ein paar Empfehlungen:

Kommt von Big Tick Audio Software und emuliert ganz prima kleinere String Ensembles. (Für Mac und Windows)

Kleiner aber feiner Synthesizer für quietschige Bass- und Lead-Tracks. Kam mir ab und zu noch etwas buggy bei der MIDI-Ansteuerung vor, aber ansonsten wirklich nett. (Für Mac und Windows, ist leider etwas versteckt auf der Seite … ganz nach unten scrollen)

Ein unerhört gut klingender Synthesizer, zu vergleichen mit Absynth von Native Instruments. (Für Mac und Windows)

Ein ganz besonderer Liebling von mir. Erzeugt Sounds ganz im Stile des guten alten C64 (seufz). (Für Mac und Windows)

Dieses Filter-Plugin hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, ist aber auch ein absoluter Klassiker und immer noch empfehlenswert. (Für Mac und Windows)
Wenn ihr selbst mal auf die Suche gehen wollt, hier noch ein paar Links zu Verzeichnissen und Listen zum Thema virtuelle Instrumente und Effekte:
Tipps zu weiteren tollen Freeware Plugins oder Instrumenten (vorzugsweise für OS X) sind natürlich herzlich willkommen. Nur zu, ich bin für jeden Hinweis dankbar!
Die neue Version des Audio-Editors für den Mac gibts ab sofort zu kaufen.
Wenn man sich im Exposé-Modus befindet (F9 oder F10) kann man mit der Tab-Taste bequem durch die einzelnen Programme blättern. (Um in den Exposé-Modus zu gelangen, bitte vorher einen Mac kaufen).
Wer es lieber Panther-like mag

Heute kam ich zum ersten mal in die Verlegenheit, von der neuen OS X Applikation Automator Gebrauch zu machen. Ich fand den kleinen Kerl ja schon die ganze Zeit so süß und nett, konnte für ihn aber bisher keine Verwendung finden. Nun ja, heute standen wir vor dem Problem, dass meine Freundin Johanna gerade in Leipzig weilt, allerdings keinen Wecker vor Ort hat. Gestern hat sie es mit einem kleinen Freeware Tool probiert, dass heute morgen iTunes anwerfen sollte. Aber: Pustekuchen! Ich dachte als nächstes an das Starten einer Datei aus iCal heraus. Ist ja kein Problem. Einfach bei Erinnerung “Datei öffnen” anklicken, mp3 auswählen, fertig. Problem bei dieser Lösung war allerdings, dass 1 Lied vielleicht zu kurz sein könnte und man danach einfach weiterpennt. Gut, dann muss es eben ein AppleScript sein, dass eine Playlist startet. Andererseits, Moment mal … genau! Automator! Schwupps, in 1 Minute einen Workflow zusammengeklickt, als ausführbare Applikation gesichert, fertig. iCal startet Wecker.app, Wecker.app startet Playlist, Playlist weckt Johanna.
Hoffentlich.
Um ein Dashboard-Widget direkt auf dem Schreibtisch abzulegen, einfach nach dem herausziehen aus dem (Dashboard-)Dock F11 drücken. Voilá. Das Widget bleibt allerdings immer im Vordergrund und wandert beim nächsten Drücken von F12 wieder zurück ins Dashboard.

Der erste Eindruck nach dem großen Tiger-Wochenende ist recht gut. Alles fühlt sich ausgereifter und auch schneller an. Letzteres hängt allerdings bestimmt auch mit der frischen Installation zusammen. Diesmal hab ich das System komplett neu aufgesetzt und nur sehr selektiv alte Preferences zurückkopiert. Das hat auch alles wunderbar geklappt. Das einzige Programm, bei dem ich ein paar Probleme hatte, war iPhoto. Da ich meine angelegten Alben und Tags natürlich gerne übernehmen wollte, konnte ich die Photos nicht einfach neu importieren. Das Problem lag in der Datei AlbumData.xml. In dieser Datei steht der Pfad zu allen Bildern als absolute Angabe. Diese musste ich per Suchen und Ersetzen anpassen, dann ging’s. Mails importieren war auch kein Problem, man sollte allerdings drauf achten, bei Pop-Accounts alle Mails aus den Inboxen in temporäre Ordner zu kopieren, da diese sonst nicht mit importiert werden. Ansonsten kommt mir alles ein wenig frischer und heller vor, also wieder mehr in Richtung Jaguar. Viele nervige Bugs aus Panther sind verschwunden, es gibt viele nette kleine Optimierungen. So ist zum Beispiel die Finderleiste oben etwas schmaler geworden und endlich kann man den Schreibtisch aus der Seitenleiste verbannen, ohne dass er auf ungeklärte Weise wieder auftaucht (bis jetzt jedenfalls). Trotzdem ist der Finder eigentlich die große Enttäuschung, da es hier bis auf die Spotlight-Integration und die Burnable Folders keine Neuerungen gegeben hat. Und das Mounten von FTP-Volumes funktioniert immer noch nicht mit Schreibzugriff. Sehr nett finde ich das eingebaute Übersetzungstool, das man einfach durch Positionieren des Mauszeigers auf das zu übersetzende Wort und durch die Tastenkombi ctrl-Apfel-D aktivieren kann. Die Übersetzung erscheint direkt an Ort und Stelle als kleines Popup-Fenster. Alles in allem nicht super-spektakulär aber trotzdem ein Update wert.
So wie’s aussieht, sind die Standard MS (Web)fonts wie Arial, Verdana und Konsorten bei Tiger wieder direkt mit an Bord. Auch ohne Installation des Office Pakets. Das ist natürlich für Webdesigner gut zu wissen.
Dass 10.3.9 da ist, muss ich wohl keinem hier erzählen. Aber die Neuerungen die das Update für Safari mit sich bringt sehen schon sehr vielversprechend aus.
Von Cheetha bis Tiger in 4 Jahren (gefunden bei Verlee)
ist da
Ab jetzt wird zur Kasse gebeten.
Abgespeckte aber kostenlose Version von Barebones BBEdit
Version 2 des Audio Editors vorgestellt.

Faszinierender kleiner Freeware-Player, der äußerst realistisch den Klang und das Abspielverhalten einer Schallplatte simuliert. Nach Öffnen einer Sounddatei dreht sich eine Schallplatte und man kann sogar den Schwenkarm manuell vor- und zurücksetzen. Über die Preferences ist es außerdem möglich verschieden Einstellungen wie Leiern, Springen und Rauschen zu beeinflussen.
Ich hab endlich ein halbwegs brauchbares Programm gefunden, dass mp3s von aif- oder wav-Dateien erzeugen kann, und zwar an der gleichen Stelle wo auch das Original liegt. Ich habe oft das Problem, dass ich ein Sample oder einen Mixdown schnell mal zum Verschicken in ein mp3 file umwandeln muss. Dieses möchte ich dann aber nicht in die iTunes-Bibliothek einfügen geschweigedenn später im iTunes-Ordner rumfliegen haben. Am liebsten wäre mir ein kleines Applescript oder eine Finder-Extension, mit der ich ohne große Optionseinstellungsorgien schnell mal an Ort und Stelle ein mp3 erzeugen kann. Ähnlich der ZIP-Funktion des Finders. Naja jedenfalls bin ich bei meiner Suche nach einer Lösung auf das Programm Lamebrain gestoßen (Letzte Version bitte hier runterladen), das zumindest schonmal das Konvertieren an Ort und Stelle beherrscht. Lamebrain ist ein Frontend für den OS X Lame Encoder (mit Masters of the Universe “Skeletor” Programmicon!!!).
Beim Drunken Blog gibt’s ein nettes Interview mit den Programmierern aller bekannten OS X RSS-Reader.
Ich selbst benutze zur Zeit Newsfire. Sicher nicht der mächtigste Reader, aber ich mag sein einfaches minimalistisches Konzept (wer hätte das gedacht!). Und verdammt schick ist er obendrein. Eine der schönsten und elegantesten OS X Applikationen, wie ich finde. Die Tastatursteuerung ist supereinfach und das beste ist: Newsfire ist Freeware. Ein kleines Manko ist allerdings, dass man seine Feeds nicht nach Kategorien ordnen kann. Ab einer gewissen Anzahl wird’s dann etwas unübersichtlich. Aber für meine Zwecke reicht er bisher vollkommen aus und zudem muss man bedenken, dass Newsfire erst bei Version 0.24 angekommen ist. Da ist sicher noch einiges zu erwarten.

Apple hat soeben die langerwartete neue Version der mitlerweile hauseigenen Sequenzer Software Logic veröffentlicht. Über 100 Verbesserungen, ein paar neue Software Instrumente und Effekte bringt das Update mit sich. Außerdem wurde eine Unterstützung für Apple Loops integriert. Wie gehabt, gibt es Logic als Pro und Express Variante, für den großen und den kleinen Geldbeutel.
Hab mir mal die Demoversion runtergeladen und das Icon ist wirklich fürchterlich. Das dachte auch Jon Hicks (Designer des Firefox- und Thunderbird-Icons) und hat prompt over lunch ein Alternativ-Icon erstellt, dass man kostenlos runterladen kann.
Wer hätte das gedacht: BBEdit 8 ist raus.

OK, meine Wunschliste für heute Abend (Hoffentlich als Live-Stream): Besserer Finder (ich will endlich ftp-Volumes mit Schreibzugriff mounten können, bessere Sortierungsmöglichkeiten, weg mit dem Metall-Look, …), Neues Filesystem und dass sich diese hässlichen Screenshots als Fälschungen erweisen. Ich hoffe apple hat bei Tiger mehr Wert auf echte Verbesserungen gelegt, anstatt wild an Icons rumzubasteln oder den Streifenlook zu optimieren. Ansonsten lass’ ich mich gerne überraschen.

… ist ein nettes kleines Tool für OS X, zum Simulieren unterschiedlicher Bildschirmauflösungen. Grade für Webdesign eine feine Sache, wie ich finde. Man kann beliebig viele “Fenster” öffnen und auf verschiedene Abmessungen einstellen. Das ganze ist kostenlos, bzw. kann man zur Unterstützung etwas spenden (Donationware).
Zu finden unter: http://www.lorenb.com/software/smallscreenx/.
Windows:
From the Start menu, choose Control Panel. When the Control Panel appears, double click Add or Remove Programs. Find “Mozilla Firefox (0.8.)” in the list and click Remove to uninstall.
MacOS X:
Drag the Firefox application to the Trash.
Na da hat ja mal jemand ‘ne tolle Idee gehabt. Und? Wer hat’s erfunden? Richtig!

Auf folgenden Seiten findet man reichlich Screenshots zur heißerwarteten Version 10.3 des besten Betriebssystems der Welt (Codename: Panther).
Offizielle Site von Apple, MacNetV2, mactechnews, Think Secret, Funmac
Viel Spaß