Happy Birthday infochord
Schon wieder ein Jahr um – infochord wird heute 4.
Schon wieder ein Jahr um – infochord wird heute 4.
Zugeworfen von Stefan und eine willkommene Gelegenheit, die Posting-Flaute auf infochord zu beenden:
Angefangen hat alles mit dem guten alten C64 II und danach einem Amiga 500, aber die zählen hier wohl nicht. Der erste PC war der meiner Eltern, ein Peacock 486er mit 40MHz und Windows 3.11. Mein erster eigener PC war ein 90er Pentium, zusammengebastelt von einem damaligen Arbeitskollegen an der Tanke (ja ich hab mal nebenbei als Kassierer gearbeitet).
Amiga Workbench.
Oh da muss ich noch weiter zurückgreifen: Das erste Spiel lief auf einer Atari 2600 Spielkonsole und war mit ziemlicher Sicherheit Pac Man.
Jepp. Ich habe auch sofort angefangen zu programmieren: Basic auf dem C64 (mit durchnummerierten Zeilen, a la 20 GOTO 10) und später auf dem Amiga mit Amiga Basic. Heraus kam eine CD-Verwaltungssoftware und ca. 10% von Monopoly.
Ein Schlüsselerlebnis in Sachen Internet hatte ich zusammen mit meinem besten Freund in der Firma seines Vaters. Wir saßen dort des öfteren abends in dessen Büro und chatteten mit mIRC mit Leuten aus aller Welt. Das war damals ein so unglaubliches Erlebnis, ich war einfach nur platt. Mein erstes eigenes Modem bekam ich, wenn ich mich recht erinnere, zu Weihnachten im Jahre 1997. Provider war damals die Justus-Liebig-Universität Gießen per Ortsgespräch-Tarif. Da man als Student auch kostenlosen Webspace bekam, stand wenig später bereits meine erste Website online, gebastelt auf besagtem 90er Pentium mit Wordpad, Photoshop 4 auf Windows 95.


Meine Silvestergrüße kommen dieses Jahr aus London. Und was wäre ein Trip nach London, ohne den obligatorischen Besuch im Apple Store. Auf zwei Ebenen wird dort alles aufgefahren, was das Mac-Liebhaber-Herz höher schlagen lässt. Selbst wenn man nichts kaufen will, lohnt sich der Besuch: Man kann wirklich alles ausprobieren, es gibt kostenloses Internet und sogar einen Bereich im oberen Stockwerk, in dem ständig Panels zu verschiedenen Themen abgehalten werden (natürlich ebenfalls kostenlos). Es gibt verschiedene Bars (Genius Bar, iPod Bar, The Studio), deren Funktion mir allerdings nicht so ganz klar geworden ist. Ich nehme an, es sind einfach thematisch aufgeteilte Support-Anlaufstellen. Mehr Fotos findet ihr in meinem Flickr-Photostream.
Ich wünsche allen Lesern eine tolle Silvesterfeierei und einen guten Start ins Jahr der Microformats, openIDs, HTML5 und des IE8 (nur Spaß!).


Getreu diesem Motto hab ich in den letzten Tagen endlich mal infochord Version 3 hochgeladen, die schon eine Weile auf meiner lokalen Festplatte schlummerte. Ist an manchen Stellen noch nicht ganz fertig, aber was solls: Internetseiten sind eh nie fertig, schon gar nicht Weblogs. Die Seite wird jetzt angetrieben von mephisto, einem wirklich schicken neuen Blogtool powered by Ruby on Rails. Außerdem ist infochord auf einen neuen Server umgezogen, ich bitte also um Nachsicht, wenn es hier und da noch ein wenig hakt. Die alten Feed-URLs funktionieren auch weiterhin, für alle Update-Willigen aber hier die neuen Adressen:
Sven hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Vielen Dank und here we go:
Zunächst einmal ganz banal, weil es Spaß macht. Das Internet ist ein faszinierendes Medium und es macht Spaß, aktiv daran teil zu haben. Ich möchte Erkenntnisse, gesammeltes Wissen und auch Interessantes und Kurzweiliges an andere weitergeben. Ich möchte Themen ansprechen, die die “Szene” interessiert und die diskussionswürdig sind. Bloggen kann außerdem auch helfen, ein Problem oder ein Thema selbst besser zu verstehen: Wenn man etwas für eine öffentliche Leserschaft aufschreibt, hat man einfach einen etwas höheren Anspruch und man widmet sich dem Problem oft ein wenig intensiver, wovon man natürlich selbst enorm profitiert.
Seit etwas mehr als 3 Jahren (am 25. Juni 2003 wurde der erste Beitrag geschrieben). Angefangen hat es eigentlich aus reiner Neugier und aus der Motivation heraus, eine eigene Blog-Software zu entwickeln.
Minimalist, Mac-User aus Leidenschaft, Hobby-Neurotiker mit mittelschwerem Schreibtisch-Ordnungs-Tick, Musikliebhaber, Harald Schmidt-Seher, militanter Seinfeld-Fan, Läufer.
Das würde ich auch gerne mal wissen. Schreibt doch einfach mal einen Kommentar, warum! Idealerweise sollten es natürlich die interessanten und relevanten Themen sein, über die ich schreibe. Ich bemühe mich auch, nicht über unwichtigen Quatsch, wie z.B. das gerade erschienene OS X Systemupdate zu schreiben. Also diesen nervigen Kram, den man am gleichen Tag ohnehin schon in zehn anderen Blogs lesen muss.
Heute morgen 10:46 Uhr: “Erfahrungen mit dem Mac Book Pro”, gelandet auf meinem kürzlich geschriebenen Review.
Vom Unterhaltungsfaktor her ist es sicher projectionist. Ein ebenfalls herausragendes und einzigartiges Blog ist Creating Passionate Users von Kathy Sierra. Leider hat man oft nicht die Zeit, alle ihre Artikel zu lesen.
Ich werfe weiter an: Alex, Stefan, Marc Tobias und Jan.
Was für ein schöner Tag, um Geburtstag zu feiern! Heute vor 3 Jahren wurde hier der erste Artikel geschrieben.
Eine Beschäftigung, die sich durchaus etablieren könnte. Endlich mal die Beine lang machen und über etwas weniger technische Dinge schreiben.

Ein Thema beschäftigt mich da schon seit längerem:
Jeder kennt sie, jeder hat sie. Das schlimme aber ist, dass man immer Lieder als Ohrwurm hat, die man gar nicht mag. Vornehmlich Anastacia oder irgend einen 80iger Gassenhauer, den man schon vor Jahren satt hatte und am liebsten im ganzen Leben nie wieder hören möchte. Und prompt kommt er natürlich schon direkt zum Frühstück im Radio. Dafür gibt’s nur eine Lösung: MDR Info. Bleibt ein weiteres Problem: Kinderlieder. Wenn man, wie ich, mit Kindern zusammen wohnt, hat man eigentlich schon verloren. Anastacia und Phil Collins werden verdrängt von Bibi Blocksberg, Anne Kaffeekanne und dem Elefanten auf dem Spinnennetz. Kinder neigen ja dazu, neue Kassetten zu konsumieren, als hätten diese 100 Seiten und müssten demnach 99 mal umgedreht werden, bis man alles gehört hat. Und wenn der Kassetten-Rekorder dann aus ist, läuft das Kind trällernd durch die Wohnung und singt lauthals das soeben Gehörte – Unmöglich, dem zu entkommen. Wie oft hab ich schon Benjamin Blümchen insgeheim verflucht und Fredrik Vahle die Pest an den Hals gewünscht!
Eine andere Frage beschäftigt mich im Zusammenhang mit Ohrwürmern ebenfalls schon länger: Kann es sein, dass Ohrwürmer die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns herabsetzen? Dieses ständige Wiederholen von Melodien belastet doch sicher die menschliche CPU und nimmt jede Menge RAM in Anspruch. Wäre doch mal interessant zu erfahren, ob eine gewisse Zeit völliger Musikabstinenz die Effektivität des Hirns steigert. Wer meldet sich freiwillig?

Dass es hier in den letzten Tagen etwas ruhiger war, lag an meinem Umzug nach Leipzig. Den haben wir aber nun heil über die Bühne gebracht und sind fleissig am Aufbauen, Auspacken, Einrichten. Über das Internet Desaster hatte ich ja bereits berichtet. Nun ja, seit Montag haben wir Telefon und heute haben wir uns fürs erste ein gebrauchtes ISDN-Modem geleistet, das nun im ollen Windows PC seinen Dienst tut. Dieser fungiert als DHCP Server und man kann bequem von der Couch aus mit dem Laptop surfen. Wobei man bei 64K nicht unbedingt von bequem reden kann. Aber Hauptsache erstmal wieder “drin”. Die Tage ohne Internet waren eine wirkliche Qual.
Demnächst dann mehr aus dieser interessanten Stadt, ich muss mich jetzt erstmal durch 619 neue RSS-Nachrichten schaufeln.
Hurra, Hurra, endlich ist es soweit. Alex und ich haben unser Weblog-System Dandelion aktualisiert. Das heisst für infochord ab sofort: Tolle lesbare URLs, tolle lesbare Seitentitel, Suche, mehr Auszeichnungsmöglichkeiten innerhalb von Artikeln dank markdown von John Gruber. Da Alex noch an seiner Seite rumdoktort, bin ich sozusagen der erste, der ins kalte Wasser springt. Es kann also sein, dass hier und da mal was nicht funktioniert die nächsten Tage. Ich bitte also um Nachsicht.
Außerdem haben sich die Feed URLs ein wenig geändert. Der alte Quicklink Feed ist rausgeflogen (adios delicious via magpierss), der alte Standard Feed enthält nun Artikel und Quicklinks. Hinzugekommen sind neue URLs für einen reinen Artikel- und einen reinen Quicklink Feed. Kurzum, folgende Feeds stehen zur Verfügung:
Ach ja nochwas: Kommentare sind ab sofort ebenfalls möglich und natürlich auch erwünscht.
Meine Seiten www.infochord.de und www.minimalweb.de sind heute frisch mit dem plasticpilots award gekürt worden. Thank you very much!
Habe mich jetzt auch dazu entschlossen, aktuelle Link-Hinweise und ähnliches in die Marginalspalte zu verlagern. Für die Quicklinks gibt es außerdem einen eigenen RSS-Feed. Unter der Haube hab’ ich auch ein wenig gewütet, ein paar unnötige Stylesheet-Klassen und divs rausgeschmissen und dem ganzen ein kleines Facelifting verpasst.
Mein persönliches Portfolio wurde soeben auf CSS Beauty gekürt. CSS Beauty zeigt ausschließlich CSS-basierte Seiten, die zudem noch schick aussehen und ist eine der bekanntesten Informations- und Inspirationsquellen für die “CSS Design Community”. Habe die Ehre!

Singet und tanzet, denn am heutigen Tage feiert PHP-Gott und König des Ein-Wort-Satzes Alex seinen Geburtstag. (Ich hoffe am Bodensee gibt’s Internet-Cafés.)
Und wie der Zufall es so will, ist heute auch noch Sysadminday.
Meine Damen und Herren! Dieser Weblog ist ab sofort auch unter www.infochord.de zu erreichen.
Ist schon lustig, wie die Leute hierher finden, tsss.
So. Nach kurzer Kreativpause bin ich wieder da. Und ich komme nicht mit leeren Händen: Hab mal eben das Design des blogs überarbeitet. Die Schriftgröße und Farbe war einfach nicht zumutbar. Asche auf mein Haupt! Aber ich denke jetzt ist alles paletti und befriedigt auch die Nachbarschaft.
Jetzt gehts los, jetzt gehts los.
Ab sofort in einem Internet in Ihrer Nähe: Mein weblog.