text.sugar für Espresso

Screenshot Action-Menu Espresso

So schön das Coding mit Espresso auch ist, einige aus TextMate bekannte Funktionen vermisst man schmerzlich. Glücklicherweise lässt sich Espresso recht gut selbst erweitern. Zum Beispiel mit Hilfe von Ian Becks Spice, welches dazu einfachen XML-Syntax und JavaScript verwendet.

Um ein paar der mir wichtigen Funktionen und Shortcuts auch in Espresso nutzen zu können, habe ich ein kleines Plugin (Sugar im Espresso-Jargon) zusammengestellt, dass folgende Funktionen beinhaltet:

  • Zeile mit der nächsten zusammenführen (Join Line With Next)
  • Auswahl duplizieren (Duplicate Selection)
  • Zeile löschen (Delete Line)
  • Zeile hoch- oder runterschieben (Move Line up/down)

Außerdem habe ich noch ein paar Snippets eingebaut, die ein experimentelles Autopairing ermöglichen (ausgewählten Text in Klammern oder Anführungszeichen einschließen bzw. Tab-Vervollständigung von Anführungszeichen und Klammern).

Mehr Infos und Downloadmöglichkeit: text.sugar auf github

Veröffentlicht am 18.02.2010 um 12:04 Uhr
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Interview mit mir zum Thema Webdesigner-Ausbildung

Für die aktuelle Ausgabe 04/09 der Zeitschrift Internet Intern habe ich ein kleines Interview gegeben, das ich hier gerne auch meiner Leserschaft präsentieren möchte. Das Interview wurde im Rahmen eines Artikels veröffentlich, in dem es um die Möglichkeiten zur Ausbildung als Webdesigner geht.

Internet Intern: Welches Knowhow sollte ein angehender Webdesigner mitbringen? Lässt sich dieses Knowhow auch per “Learning by Doing” erwerben?

Maurice: Ich habe mir den größten Teil meines jetzigen Wissens autodidaktisch angeeignet. Eine Ausbildung oder ein Studium kann auch sinnvoll sein, reicht aber alleine nicht aus. Wichtigste Voraussetzung ist eine gewisse Leidenschaft und die Lust, sich mit dem Medium auseinanderzusetzen. Das notwendige technische Knowhow lernt man automatisch, wenn das Interesse da ist. Da die Internetbranche sich sehr schnell weiterentwickelt, sollte man neuem gegenüber aufgeschlossen und experimentierfreudig sein.

Internet Intern: Welche Vorgehensweise empfehlen Sie, um an lukrative Aufträge zu kommen?

Maurice: Sich aktiv im Internet präsentieren und zeigen, was man kann. Sofern man noch keine Kundenprojekte vorzuweisen hat, einfach eigene Projekte mustergültig umsetzen und ins Netz stellen. Dafür sorgen, dass man im Netz „auffindbar“ ist.

Internet Intern: Mitunter hat ein Auftraggeber keine klare Vorstellung, wie sein Webauftritt aussehen soll, verlangt nach Fertigstellung aber umfangreiche Änderungen – lässt sich das im Vorfeld verhindern?

Maurice: Umfang und vereinbarte Leistungen sollte man vor Projektbeginn vertraglich festhalten. Ein gewisser Spielraum ist dann zwar immer noch gegeben, böse Überraschungen erlebt man in diesem Fall aber eher selten. Ich halte es für sinnvoll, den Kunden am gesamten Prozess der Website-Erstellung teilhaben zu lassen. Er hat so von Anfang an die Möglichkeit, Feedback zu geben und wird nicht vor vollendete Tatsachen gestellt. Was der Kunde eigentlich will, sollte man zu Beginn durch gezieltes Fragen herausfinden.

Internet Intern: Ist es für einen allein arbeitenden Webdesigner sinnvoll, sich zu spezialisieren – etwa auf ein bestimmtes CMS oder auch auf eine spezielle Kunden-Branche?

Maurice: Definitiv! Um wirklich gut zu werden, sollte man gewisse Kernkompetenzen entwicklen. Das können spezielle Technologien (Ruby on Rails, jQuery, WordPress) oder auch Themenbereiche sein (z. B. Communities, Corporate Websites, Podcasting etc.) Um andere Bereiche abdecken zu können, ist es sinnvoll, sich ein Netzwerk von Experten aufzubauen, auf die man bei Bedarf zurückgreifen kann.

Veröffentlicht am 04.11.2009 um 21:37 Uhr
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Veröffentlicht am 20.02.2009 um 20:23 Uhr
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Veröffentlicht am 14.02.2009 um 23:59 Uhr
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Warum Vorankündigungen im Netz nutzlos sind

Verschwommenes Website Preview

Ein Phänomen, dass ich immer wieder beobachte ist, dass Firmen es nicht erwarten können, Ihren Internetbesuchern von der Arbeit am Relaunch und den in Arbeit befindlichen Neuerungen zu erzählen. Man zeigt kleine Ausschnitte des Interface, listet tolle Features auf, die den User in Bälde erwarten werden, diskutiert im Forum darüber und verspricht prominent auf der Startseite, dass es am Tage X endlich soweit sein wird. In meiner bisherigen Erfahrung als Webdesigner hat sich dies fast immer als schlecht erwiesen.

Ich denke, die Gründe für solche Ankündigungen sind durchaus nobel (den User am Prozess teilhaben lassen, ihn schon mal auf den Relaunch vorbereiten), sie haben aber für den User meist keinerlei Bedeutung. Was bringt es, von Funktionen zu wissen, die man (noch) nicht benutzen kann? Was bringt es, ein Interface zu sehen, das man (noch) nicht benutzen kann? Oft ist die Begründung, man könne den User ja nicht ins kalte Wasser schmeissen und müsse ihm die neue Funktionen Schritt für Schritt näher bringen. Was natürlich ein direktes Eingeständnis ist, dass das neue Interface schwer benutzbar ist und nur mit fremder Hilfe erlernt werden kann. Diese Lernphase darf jedoch nicht am echten Produkt geschehen, sondern muss vorher als trockene Theorieübung erfolgen.

Darüber hinaus ist es meines Erachtens ohnehin unmöglich, Wochen vor Fertigstellung einer Website, Informationen zu verbreiten, die die Website so zeigen, wie sie später sein wird. Eine Website ist kein Buch, aus dem man, während es gedruckt wird, schon mal ein Probekapitel als PDF veröffentlichen kann (welches exakt dem späteren Produkt entspricht). Hinzu kommt, dass die Vorabinformationen nicht nur ungenau sondern stets auch lückenhaft sein werden. Daher malt sich der User natürlich sein ganz eigenes Bild von den Dingen, die da kommen mögen. Dieses wird sich stets von der realen Seite unterscheiden. Man kann also davon ausgehen, dass die Erwartungen des Users in jedem Falle nicht eintreffen, sei die fertige Website auch noch so gut.

Eine weitere Enttäuschung wird der User auf jeden Fall erleben, weil der Termin des Relaunchs um mindestens zwei Wochen verschoben werden muss und die Seite am Stichtag (inklusive Relaunchbanner, das auf das heutige Datum hinweist) unverändert im alten Glanz erstrahlt.

Von daher: Lasst die Vorankündigungen sein und beschenkt den User nur mit Dingen, die er sofort benutzen kann. Über unerwartete Geschenke freut man sich mehr, als über solche, von denen man bereits zwei Wochen vorher wusste.

Veröffentlicht am 02.02.2009 um 22:12 Uhr
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Introduction to WCAG2

Boagworld web design podcast: Introduction to WCAG 2 (miese Audioqualität aber durchaus sehenswert)

Veröffentlicht am 31.01.2009 um 13:22 Uhr
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Ich kenne Sie nicht, aber Sie haben Post

Der neueste Trend, um ahnungslose Webseitenbesucher zur Registrierung zu bewegen:

Screenshot einer Website: You have 1 new message

Hab ich jetzt schon auf mehreren Seiten gesehen. Auf Klick öffnet sich das Registrierungsformular.

Veröffentlicht am 09.09.2008 um 16:11 Uhr
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Lesenswertes über CSS

Zum einen 7 Principles Of Clean and Optimized CSS Code, zum anderen (schon etwas älter) Smart CSS ain’t always Sexy CSS.

Veröffentlicht am 19.08.2008 um 06:37 Uhr
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Grid Calculator

Soeben aus Jon Hicks Future of Webdesign Präsi gefischt (leider bisher nur die Slides als PDF, aber dennoch lohnenswert mal reinzuschauen): Das äußerst praktische Tool Grid Calculator.

Veröffentlicht am 19.04.2008 um 09:27 Uhr
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Advanced Web Typography auf dem Mac

Wie man feine Strickstärke-Abstufungen verschiedener Mac-Schriften per CSS nutzen kann: Pixelmatrix Design: Advanced Web Typography.

Veröffentlicht am 05.02.2008 um 16:39 Uhr
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