Sommerloch

4 Macs

Was soll man auch machen, wenn kein Fußball kommt.

Veröffentlicht am 29.06.2006 um 05:38 Uhr
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RailsConf Nonconformity

Zur Ehre aller Nicht-Apple-User (ca. 10%) der Konferenz

Veröffentlicht am 27.06.2006 um 05:53 Uhr
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MacBook Pro auf den zweiten Blick

Nach nunmehr fast zwei Wochen mit dem neuen Rechner wage ich eine kleine Zusammenfassung meiner bisherigen Erfahrungen:

MacBook Pro von oben

Als Minuspunkt gleich vorneweg: Genau wie damals bei meinem PowerBook war das gelieferte Gerät erstmal defekt. Das optische Laufwerk hat manche Medien einfach nicht mehr ausgeworfen, erst nach 20-30 Versuchen und akrobatischem Überkopf- und Auf-die-Seite-Drehen hat es dann geklappt. Ein klarer Fall für die 14-Tage-Umtauschfrist. Der Umtausch verlief vorbildlich, die Apple Care und Apple Store Mitarbeiter waren supernett und kompetent. Das Austauschgerät war innerhalb von 3 Tagen da, sogar bevor das defekte abgeholt wurde. Zur Neuinstallation habe ich zum ersten Mal den Apple Migrations-Assistenten verwendet, was wunderbar geklappt hat. Sogar meine ergänzte Sudoers-Datei und meine Netinfo-Einstellungen wurden übernommen. Prima.

Äußerlichkeiten

Vom Äußeren her hat sich das Design gegenüber den PowerBooks nicht großartig verändert. Lediglich der Infrarot-Sensor und die iSight sind hinzugekommen. Die Airport-Antenne ist in das Scharnier des Displays gewandert, daher ist dort jetzt ein grauer Gummi-Streifen in das Aluminium eingelassen. Die von den PowerBooks her bekannten Plastik-Ohren an den Seiten sind nun nicht mehr vorhanden. Auffällig im Vergleich zu meinem 3 Jahre alten PowerBook ist die verbesserte Hintergrundbeleuchtung der Tastatur. Ich denke, das ist aber bereits seit späteren PowerBook Revisionen so.

Die Verarbeitung ist erste Sahne, das Display schließt absolut gerade. Beim ersten Gerät waren einige Tasten etwas schief und man sah auch kleinere Ungenauigkeiten beim Gehäuse. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum die CDs nicht ausgeworfen werde konnten. Ein Apple Care Techniker meinte, dass in einem solchen Fall das Laufwerk und die komplette untere Gehäuseschale ausgetauscht würden.

MagSafe

Fluppt ab und zu mal raus, wenn man auf dem Sofa sitzt und den Rechner neben sich stellen will. Aber sicher trotzdem eine sinnvolle Sache. Allein das Anschließen des Kabels wird durch den Magneten erleichtert, was ja auch schon mal schön ist.

iSight

Kein Feature, dass man unbedingt haben muss. Dennoch ist die Qualität der winzigen Kamera absolut gleichwertig zur normalen iSight.

Frontrow

Auch eher nice-to-have als lebensnotwendig. Aber durchaus praktisch und einfach gut gemacht. Habe ich aber auch noch nicht wirklich oft benutzt.

Display (Non-Glossy Variante)

Ich habe mich bewusst gegen den Glossy Screen entschieden, da ich denke, dass dies eher für den Privat-Gebrauch (DVDs und Filmchen schauen, Fotos, etc.) sinnvoll ist, beim Arbeiten aber eher hinderlich sein kann. Apple hat nicht gelogen, die Helligkeit ist wirklich beeindruckend. In Helligkeit und Farbsättigung liegen wirklich Welten zwischen meinem PowerBook und dem MBP.

PowerBook vs. MacBook Pro

In diversen Diskussionen zu den neuen Displays kann man nachlesen, dass Apple anscheinend eine Technologie einsetzt, die das Licht besser in eine ganz bestimmte Richtung bündelt, um eine größere Helligkeit zu erreichen. Nachteil der Angelegenheit ist ein verkleinerter Blickwinkel in vertikaler Richtung. Etwas gewöhnungsbedürftig aber durchaus noch aktzeptabel. Ein weiteres Problem ist das seit Veröffentlichung bekannte Bildschirmflackern. Es tritt allerdings nur bei der niedrigsten Helligkeitsstufe auf, die man ohnehin nie zum Arbeiten benutzt. Allerdings sollte man die Option “Helligkeit vor Aktivierung des Ruhezustands verringern” in den Systemeinstellungen deaktivieren.

Wirkliche Probleme hat mir das Kalibrieren bereitet. Die Default-Werte des Displays sind so verdreht, dass man mit Hilfe der Farbregulatoren des Color-Sync Tools von OS X nicht genügend Spielraum hat, einen neutralen Wert einzustellen. Nach langem hin und her hat es aber dann doch geklappt, indem ich gleichzeitig die Farbtemparatur leicht geändert habe.

Geschwindigkeit

Der Rechner rennt! Ich habe die 2,16GHz Variante mit 1GByte RAM und es ist ein Traum. Die Apple Programme fliegen, Safari öffnet sich nahezu ohne Verzögerung. Der Strandball des Todes kann fast in Rente gehen. Der sehr animationsgeladene Newsreader NewsFire war auf dem PowerBook unbenutzbar, wenn gleichzeitig neue Artikel runtergeladen wurden. Auf dem MBP kein Problem mehr. Die Benutzeroberfläche an sich fühlt sich ebenfalls merklich schneller an. Besonders auffällig ist der Geschwindigkeitszuwachs im Terminal, sogar Spotlight wird endlich benutzbar. Alles in allem vergleichbar mit einem Dual G5.

Rosetta

Photoshop (CS) ist mit Rosetta durchaus benutzbar. Läuft etwas schneller als auf meinem PowerBook (1GHz), bisher keine Probleme oder Abstürze. Word hingegen läuft spürbar träger. Außerdem habe ich ab und zu redraw-Fehler und andere kleinere Grafik-Anomalien festgestellt. Erstaunt war ich über Cubase, eigentlich das Programm, bei dem ich am meisten Probleme erwartet hatte, welches aber trotz Rosetta nun um einiges schneller läuft. Die bisher dagewesene Verzögerung bei der Darstellung der Lautstärkepegel ist fast völlig verschwunden. Den wirklichen Einsatz mit Plugins und Effekten muss ich allerdings noch testen. Aber bisher sieht es sehr gut aus.

Airport

Mit der Airport Verbindung hat das MBP noch ein paar Problemchen. Das kann man auch in zahlreichen Threads in den offiziellen Apple Foren nachlesen. Auch ich muss mich so ca. 1-2x am Tag komplett neu einklinken, obwohl ich laut Menuleistenanzeige verbunden bin. Ich hoffe, das wird noch durch ein Update gefixt. (Update: Seit dem 10.4.7er Update sind alle besagten Probleme verschwunden).

Betrieb

Das kurz nach Auslieferung der ersten MBPs bekannt gewordene Fiepsen (The Wining™) konnte ich bisher nicht feststellen. Ich habe aber auch eine recht neue Revision, bei der bereits ein neues Motherboard verbaut ist, das einige der Kinderkrankheiten behebt. Ab und zu hört man ein leises “Zisseln”, das aber genauso auch beim PowerBook auftritt. Die Festplatte ist kaum hörbar, der äußerst selten anspringende Lüfter ebenso. Die Hitzeentwicklung ist vergleichbar der des PowerBooks, man kann sich also durchaus die Beine braten, wenn man länger in einer entsprechenden Position arbeitet.

Firewire Platten und der Target-Disk-Mode funktionieren einwandfrei. Externe Festplatten müssen allerdings neu formatiert werden, wenn man von ihnen booten will (spezielle Partitionstabelle). Der Startbildschirm, wenn man nach dem Starten die alt-Taste gedrückt hält und der Target-Disk-Mode wurden optisch überarbeitet und passen nun endlich zum Rest des Betriebssystems.

Zum Weiterlesen:

PS: Wer ein 17 Zoll PowerBook (1GHz, 1GB RAM) kaufen möchte, kann sich gerne bei mir melden ;)

Veröffentlicht am 15.06.2006 um 05:57 Uhr
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Meine Damen und Herren…

MacBook Pro

… ab sofort sind die Beiträge in diesem Blog 5x so schnell.

Veröffentlicht am 03.06.2006 um 09:21 Uhr
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Macworld Keynote

One More Thing

Endlich mal wieder interessante Hardware News auf einem Apple Event. Die neuen iMacs gehen sicher (weiterhin) weg wie warme Semmeln. Beim MacBook Pro bin ich etwas skeptisch. Sicher ist der vermeindliche Geschwindigkeitssprung beeindruckend und längst überfällig. Aber es hat auch ein paar Nachteile. Ein paar Features wurden nämlich still und leise geändert bzw. entfernt: Ein Modem ist ab sofort nicht mehr drin, was ich aber ok finde, da mittlerweile eine integrierte Airport-Karte durchaus ausreicht. Außedem kann man keine Double-Layer DVDs mehr brennen und was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist das Fehlen des Firewire 800 Ports. Sicherlich sind Firewire 800 Produkte (noch) nicht so verbreitet und es scheint ohnehin so, als würde auf lange Sicht Firewire ganz verschwinden. Aber es gibt sicher genug Leute, die Firewire 800 nutzen. Ich habe zum Beispiel ein externes Festplattengehäuse, das ab sofort nur noch mit Firewire 400 angeschlossen werden könnte. Bei dem durchaus stolzen Preis der neuen MacBooks halte ich das für ein Riesenmanko.

Was ich ebenfalls unsäglich finde, sind die neuen Produktverpackungen für Software. Die iLife und iWork Verpackungen aus dem letzten Jahr glänzten durch Einfachheit und Originalität, die diesjährigen sehen einfallslos, überladen und beliebig aus. Das größte Unding ist allerdings das .Mac Visual.

DotMac Keyvisual Verbrechen

Welcher Praktikant hat das denn zusammengebastelt?

Aber genug gelästert. Ansonsten fand ich’s klasse und bin gespannt auf die ersten Berichte und Fotos von der Expo.

Veröffentlicht am 11.01.2006 um 10:13 Uhr
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Tiny Music Makers Pt. 4

The Mac Startup Sound (via DE:BUG Blog)

Veröffentlicht am 26.05.2005 um 11:13 Uhr
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How To Switch To The Mac

Link (via mindlog)

Veröffentlicht am 25.01.2005 um 06:27 Uhr
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Finally

Johanna mit neuem iBook

Meine Tätigkeit als Hobby-Missionar trägt erste “Früchte”. (Tut mir leid, aber heute ist anscheinend Kalauer-Tag.)

Veröffentlicht am 23.11.2004 um 19:54 Uhr
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So schön können Montage sein

Tasse Kaffee und Panther CD

Lecker Caro-Kaffee und dazu die schwarze Katze installieren.

Veröffentlicht am 10.11.2003 um 22:54 Uhr
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Panther Screenshots

Mac

Auf folgenden Seiten findet man reichlich Screenshots zur heißerwarteten Version 10.3 des besten Betriebssystems der Welt (Codename: Panther).

Offizielle Site von Apple, MacNetV2, mactechnews, Think Secret, Funmac

Viel Spaß

Veröffentlicht am 01.07.2003 um 22:00 Uhr
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