19. Februar 2008 um 09:53 Uhr

Podiumsdiskussion zum Thema Vorratsdatenspeicherung

Unter dem Titel “Privatsphäre 2.0? – Die Auswirkungen und Probleme der Überwachung auf den Bürger” lädt die Leipziger Ortsgruppe des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung am kommenden Wochenende zu einer Podiumsdiskussion.

Auszug aus der Pressemeldung:

Nachdem der Deutsche Bundestag [...] trotz massiver Proteste von Bürgern, Industrie und Expertengremien die vollständige Überwachung sämtlicher Telekomunikationsverbindungsdaten von über 80 Millionen Bundesbürger beschlossen hatte, reichte der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in der Folge am 31. Dezember 2007 mit rund 30.0000 Teilnehmern die größte Verfassungsbeschwerde in der Geschichte der Bundesrepublik ein.

Doch auch wenn die Beschwerde in Karlsruhe noch anhängig ist, wollen wir in der Zwischenzeit weiter die politische und inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser und weiteren geplanten Überwachungsmaßnahmen fördern. Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, einerseits ihrer Angst vor den Bedrohungen unserer Zeit Ausdruck zu verleihen, andererseits aber auch im Hinblick auf die Furcht vor einem immer tieferen Einblick des Staates in ihre Privatsphäre Fragen zu stellen.

Geladen sind hochkarätige Vertreter aus Politik, dem Datenschutz und den Ermittlungsbehörden. Im Anschluss können diese vom Publikum mit Fragen gelöchert werden. Termin ist der 23. Februar 2008 von 19 – 22 Uhr. Das ganze findet hier in Leipzig am Campus Jahnallee statt und der Eintritt ist frei.